Internationale Bergrettungsübung

Gemeinschaftsübung mit der Bergrettung Liechtenstein

Am 25.08.2018 fand im Bereich Garsellaalpe eine Länderübergreifende Übung mit der Bergrettung Feldkirch-Frastanz und der Bergrettung Liechtenstein statt. 

Um 8:45 Uhr wurde die Bergrettung Feldkirch-Frastanz zu einer Übung im Bereich Garsellaalpe alarmiert. Übungsannahme waren 2 Personen die bei einer Grenzwanderung im Bereich hinter den 3 Schwestern Garsellaalpe abgestürzt sind. Die Bergrettung Liechtenstein wurde ebenfalls alarmiert.

Nachdem der Einsatzleiter eingeteilt wurde, übernahm dieser die gesamte Koordinierung der Mannschaft sowie die Kommunikation mit der Bergrettung Liechtenstein. Nach der Fahrt auf das Hinterälpele machte sich der Vortrupp inklusive Notärztin auf die Suche nach dem Unglücksort. Ein Teil des Trupps ging über die 3 Schwestern in Richtung Garsellitürm, die anderen über die Garsellaalpe auf den Grat auf dem die Staatsgrenze verläuft. Die Rettungsmannschaft machte sich mit schwerem Gepäck auf in Richtung Garsellaalpe. Die Einsatzleitung wurde inzwischen aufgrund von Problemen mit der Funkverbindung ebenfalls auf die Garsellaalpe verlegt.

Im Zuge der Suche nach dem Unglücksort stellte es sich als sehr hilfreich heraus, dass der Leichtverletzte noch in der Lage war seinen Standort via Smartphone zu senden. Allerdings ist die Ungenauigkeit der Geräte zu berücksichtigen. Nachdem die Verletzten gefunden wurden, übernahm der Platzkommandant die Organisation vor Ort. Der Schwerverletzte wurde vom Ärzteteam versorgt und für den Abtransport vorbereitet. Der Leichtverletzte wurde ebenfalls erstversorgt und betreut. Der Abtransport des Schwerverletzten stellte sich wie immer als kräfteraubend und zeitintensiv heraus. Als beide Verletzten im Stall der Garsellaalpe ankamen, wurde beschlossen die Übung auf Grund des einsetzenden Regens zu beenden.

Anschließend gab es eine Nachbesprechung in der Gafadurahütte mit Verköstigung. Nach der Abschlussbesprechung mussten die Kameraden aus Liechtenstein auf Grund eines Einsatzes leider aufbrechen und auch die Mannschaft der Bergrettung Feldkirch-Frastanz machte sich gegen 19:00 Uhr auf den Weg nach Hause.

Danke für die gute Zusammenarbeit bei der gelungenen und realistischen Übung. Gerne wieder. 

Ein herzliches Dankeschön gebührt den Übungsorganisatoren Wolfi, Dominik und Bipo!