Edelweiss Bergtour 2016

Vorarlberg als Gastgeber bei der diesjährigen Edelweiss Bergtour

Die Casinos Austria und Österreichische Lotterien Gruppe lud im Juli unter der Leitung von Generaldirektor Dr. Karl Stoss wieder zur Edelweiß Bergtour ein. Die Ziele waren diesmal die Sulzfluh (2.818m) und das Gebiet rund um die Tilisunahütte. Die gesammelten Gelder kommen dem gesamten Österreichischen Bergrettungsdienst (ÖBRD) zugute.

Bei der diesjährigen Edelweiß-Bergtour erklommen Vertreter aus Wirtschaft, Sport, Politik und Medien die wunderbare Bergwelt im Montafon. Dabei wurde über die Leistungen des ÖBRD berichtet und das Thema Unfallprävention und -verhalten im alpinen Gelände in den Vordergrund gestellt. Zwischen der Rettungsorganisation und dem Glückspielkonzern besteht schon seit 1991 eine wichtige Sponsoring-Partnerschaft.

Der bekannte Alpinist Peter Habeler und 8000er Besteiger, der bereits ein fixer Bestandteil der Tour ist, begleitete unter anderem die mehrfache Schi-Weltcupsiegerin Annemarie Moser-Pröll und Domkapitular Toni Faber über einen anspruchsvollen Klettersteig, inmitten sich die 350 m lange Gauablickhöhle befindet, auf die 2.818m hohe Sulzfluh.

Vonseiten der Bergrettung waren neben Präsidiumsmitglied und Finanzreferentin Claudia Hutticher auch Bundesverbands Geschäftsführer Martin Gurdet, die Landesleiter von Vorarlberg - Martin Burger, Kärnten - Otmar Striednig und Salzburg - Balthasar Laireiter und Fachreferenten des Bundesverbandes dabei. Die Mitglieder der Ortsstelle Schruns-Tschagguns unter der Leitung von Rupert Pfefferkorn erklärten und demonstrierten als weiteren Programmpunkt die Funktionsweise einer Seilbahnpersonenbergung.

Neben der Sponsorsumme von 15.000 Euro, die die Österreichische Bergrettung von den Lotterien jährlich erhält, konnten bei dieser Veranstaltung zusätzliche 8.000 Euro an Spendengeldern gesammelt werden.

Mehr Einsätze, mehr Geborgene und mehr Verletzte - so die Einsatzbilanz des ÖsterreichischenBergrettungsdienstes (ÖBRD) für 2015. Insgesamt wurden bundesweit 7.615 Einsätze verzeichnet. Dies bedeutet einen Anstieg im Vergleich zum Jahr 2014. Über 12.500 Bergretterinnen und Bergretter stehen dafür österreichweit dem Ehrenamt zur Verfügung.

Text: Martin Gurdet (GF Bundesverband)