Eröffnung Stützpunkt Gallus 1

Neuer "Gallus 1" Flugrettungsstützpunkt feirerlich eröffnet

In Zürs am Arlberg ist am Freitag der neue Stützpunkt für den Notarzthubschrauber "Gallus 1" eröffnet worden. Es handelt sich um den modernsten Heliport der Alpen, sagen die Betreiber.

In Zürs am Arlberg wurde am 13. Jänner 2017 der neu errichtete Heliport offiziell eröffnet. In den Neubau an bewährter Stelle wurden von der Wucher Immobilien GmbH rund eine Million Euro investiert. Die Bauarbeiten dauerten knapp sieben Monate. "Für die Flugrettungsversorgung in den Wintermonaten ist der in Zürs betriebene Stützpunkt ganz wesentlich für die Region", verdeutlichte Landeshauptmann Markus Wallner bei seiner Rede die Bedeutung des neuen Heliports, der einer der modernsten in den Alpen ist.

Anerkennende Worte fand Landeshauptmann Wallner für die sehr gut funktionierende Kooperation der Bergrettung Vorarlberg mit Wucher Helicopter beim Betrieb des Hubschrauber-Winterstützpunkts in Zürs. 2015 wurde die Zusammenarbeit, die bereits auf eine 20-jährige Erfolgsgeschichte verweisen kann, vertraglich langfristig neu geregelt. Wucher Helicopter stellt Heliport, Hubschrauber und Pilot, die Bergrettung Vorarlberg ist für die Bereitstellung von Notarzt, Flugretter und medizinischer Ausrüstung verantwortlich. Martin Burger, Leiter der Bergrettung Vorarlberg und Artur Köb, seines Zeichens Flugrettungsreferent bei der Bergrettung, sprachen bei der Eröffnung des Heliports von einer "bewährten Partnerschaft". Der Stützpunkt ermögliche nunmehr dem heutigen Stand der Technik entsprechende Arbeitsbedingungen, die für die professionelle Ausübung der Tätigkeiten erforderlich sind.

Kunstprojekt von Gottfried Bechtold

Die Ostfassade des neuen Stützpunkts, die von der Straße her sehr gut sichtbar ist, wurde vom bekannten Vorarlberger Künstler Gottfried Bechtold gestaltet. Das Kunstprojekt setzt sich zusammen aus einer massiven Betonmauer, an deren Fassade zweifach geschmiedete Supermirror-Platten in unregelmäßiger Anordnung angebracht sind. "Auf ihnen spiegelt sich die umliegende Natur auf das Gebäude", erläuterten Wucher Immobilien und Wucher Holding-Geschäftsführer Gerhard Huber und Thomas Türtscher, Geschäftsführer der Wucher Helicopter GmbH. Dabei scheint der Stützpunkt fast schwebend, jedenfalls wesentlich kleinflächiger. Er wird damit kaum mehr als baulicher Fremdkörper wahrgenommen.

Text: Wucher Helicopter