Verstorbene Kameraden 2021

Robert Rhomberg

Abschied von einem Gargellner Ausnahmebergsteiger Robert "Robi" Rhomberg

Robi war ein Naturtalent:
Seine Liebe galt schon als Jugendlicher den Bergen. Ganz oben da fühlte er sich wohl. Ein begeisterter
Skifahrer, Bergsteiger und wahrscheinlich der größte Kletterer den Gargellen je hervorbrachte.
Dabei waren es nicht nur die Berge der Region die es Robi angetan hatten. Er war in den gesamten West und
Ostalpen unterwegs erkletterte unzählige prominente Gipfel und dies nicht auf dem einfachen direkten
Weg. Die Großen Zinnen Nordwand, Piz Palü, Piz Bernina, Vajolettürme, Ortler Nordwand, Zebru Nordwand,
Sulzfluh von allen Seiten, Mont Blanc um nur einige zu nennen. Neben den vielen Bergtouren gelangen ihm
auch einige schwierige Erstbegehungen wie die östliche Valisera Nordwand und die Wiß Wand in Gargellen.
Wohl jeder, der mit ihm am Berg unterwegs war, weiß um seine ausgeklügelte Routenwahl, seine Umsicht
im alpinen Gelände und ganz besonders seine mentale Stärke in schwierigen Situationen.
Seine außerordentlichen Fähigkeiten führten dazu, dass die Ortsstelle Gargellen ihn bereits 1954
kontaktierte um ihn als festes Mitglied der Bergrettung Gargellen zu gewinnen. 1958 hat Robi auch die
Skiführerprüfung absolviert und war damals der Jüngste Skiführer Österreichs Im Jahr 1962 folgte die
Prüfung als Bergführer.
Robi war von 1971 bis 1988 Obmann der Bergrettung Gargellen. In seiner Zeit als Obmann ereigneten sich
mehrere große Einsätze, die er mit seiner Genauigkeit und Vorsicht für seine Rettungskameraden
vorbildhaft leiten konnte. Besonders in Erinnerung geblieben sind:
das Lawinenunglück 1971 mit Rudi Jäger, Unterstützung beim Lawinenunglück in der Nova im Winter 74/75,
der großangelegte Sucheinsatz nach einem vermissten Skifahrer am Schafberg im Dezember 81 der jedoch
erst im Juni 82 gefunden wurde, oder die Zarottla Lawine 1984 wo es galt über 140 Einsatzkräfte zu
koordinieren.
Die Bergrettung und die damit verbundene Kameradschaft sowie die Bereitschaft, in Not geratenen
Menschen zu helfen waren sehr wichtig für Ihn! Durch seine Begeisterung, seine mehrere Jahrzehnte lange
praktischen Erfahrungen am Berg konnte er auch die Jugend begeistern und war besonders stolz, dass auch
seine Enkelin Amina seinem Vorbild folgte.
Robi, wir bedanken uns für deine langjährige Tätigkeit in der Ortsstelle Gargellen und werden dir ein
ehrendes Andenken bewahren.
Mit einem letzten „Berg Heil” grüssen Dich all Deine Bergkameraden von der Ortsstelle Gargellen.

Hermann Burtscher

Mit Hermann Burtscher verliert die Bergrettung Klösterle einen Kameraden, der über 60 Jahre Mitglied der Österreichischen Bergrettung war.

Zu seinen besonderen Leistungen zählten wohl die Gründung der Ortsstelle im Jahre 1955 und seine langjährige Mitgliedschaft bei der Lawinenhundestaffel Vorarlberg.

Auch die Tätigkeit als Ortsstellenleiter-Stellvertreter hat er viele Jahre gewissenhaft und genau ausgeführt.

Wir danken ihm für sein Wirken und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Kameraden der Ortsstelle Klösterle

Bernd Wehinger

Die Bergrettung Hohenems trauert um ihren Bergrettungskameraden
Bernd Weihinger. 

Bernd war seit über 60 Jahren mitglied der Bergrettung Hohenems.

Wir möchten ihm für seinen Einsatz, die schönen gemeinsamen
Stunden und seine Kameradschaft herzlich danken.

Wir nehmen in Dankbarkeit Abschied und werden unseren Bernd
in sehr guter Erinnerung bewahren.

Deine Kameradinnen und Kameraden der Bergrettung Hohenems

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